Online Psychotherapie: Die intelligente Art, für sich zu sorgen

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Was in den USA und England ganz normal ist (und dort sogar von den Krankenkassen bezahlt wird), wird hierzulande noch etwas skeptisch betrachtet. Meiner Meinung nach ist Online Psychotherapie ein Segen, weil der Therapieerfolg sich meist schneller einstellt. Warum, das lesen Sie hier:

Psychotherapie per Skype, Facetime oder Google Hangouts ist die neue und zukunftsträchtige Art von Therapie, an der in der Zukunft kein Therapeut mehr vorbeikommen wird. Ein entscheidender Vorteil ist: Meiner Erfahrung nach dauern Online Therapien nicht so lange wie Vor-Ort-Therapien , so dass der Klient schneller an sein Ziel kommt und damit Geld spart. Dafür gibt es 4 Gründe:

 

1. Die therapeutische Beziehung wird schneller aufgebaut

Was eigentlich paradox klingt, ist aus meiner Erfahrung tatsächlich so: Bei persönlichen Therapie-Terminen dauert es immer eine Weile, bis die therapeutische Beziehung tragfähig und damit belastbar wird, so dass auch schwierige und unangenehme Dinge besprochen werden können. Das ist bei Online-Therapien anders: Aufgrund der schützenden Distanz gelingt es meist, recht schnell eine gute und angenehme Atmosphäre aufzubauen, in der der Klient sich sicher und entspannt fühlt. Das trägt entscheidend zum Erfolg der Therapie bei.

 

2. Online Sitzungen laufen strukturierter ab

Dies ist ein Phänomen, das ich auf das Medium Computer zurückführe: Vermutlich sind wir strukturierter, sobald wir vor dem Bildschirm sitzen. Jedenfalls mache ich täglich die Erfahrung, dass Online Therapiesitzungen insgesamt geordneter, fokussierter und zielführender ablaufen als persönliche Treffen und damit den Klienten in kürzerer Zeit zur Auflösung seiner Problematik führen.

 

3. Man öffnet sich mehr

Diesen Punkt können vermutlich viele Menschen nachvollziehen: Im eigenen Zuhause, bequem auf der Couch oder am Schreibtisch, gelingt es eher, in sich hineinzuspüren und das mitzuteilen, was man fühlt. Der Therapeut ist dann vielleicht nicht ganz so "fremd", die Umgebung nicht ganz so steril wie in einer therapeutischen Praxis und man fühlt sich ingesamt sicherer. Auch dies ist aus meiner Sicht ein ganz entscheidender Grund dafür, dass Online Therapien kürzer dauern.

 

4. Man fühlt sich nicht so "krank"

Meine Behandlungsphilosophie ist: Ich möchte nicht, dass die Menschen, die zu mir kommen, sich "krank" fühlen. Selbst ein Mensch mit schwersten psychischen Störungen ist für mich nicht krank, sondern er reagiert einfach auf eine Weise, die eine Botschaft enthält. Diese Botschaft muss ich als Therapeut entschlüsseln. Eine Psychotherapie per Skype gibt psychisch kranken Menschen aus meiner Sicht ihre Würde zurück, indem sie aus der sicheren Umgebung ihrer eigenen vier Wände den Therapeuten zu sich nach Hause einladen können und nicht umgekehrt. Und wenn Menschen sich wohl fühlen, ist die Therapie effizienter - und das führt wiederum zu einem schnelleren Behandlungserfolg.

 

Wenn Sie diese Aspekte überzeugt haben, dann probieren Sie es doch einmal aus: Ich arbeite psychotherapeutisch per Skype, Facetime, Google Hangouts oder auch ganz einfach über das Telefon. Vereinbaren Sie gerne einen kostenfreien Probetermin - ich freue mich auf Sie!

 

Zum Weiterlesen: Den Therapeuten "duzen" - warum das manchmal helfen kann.

 

Ich schreibe regelmässig über das Thema Psychotherapie & Fremdsprache, hier können Sie meinen Blog abonnieren.

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