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Positive Psychotherapie in Hamburg: Lernen, Gedanken bewusst zu lenken

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Es sind fast immer Gedanken, die Leid erschaffen. Jedem Unwohlsein liegt zuerst ein negatives Gedankenmuster zugrunde. Lesen Sie hier, wie eine positiv orientierte Psychotherapie helfen kann:

 

 

Das Vorgehen der Positiven Psychotherapie:

Die Positive Psychotherapie rückt das Wünschenswerte in den Vordergrund. Das bedeutet, dass über Negatives nicht oder nur sehr wenig gesprochen wird. Stattdessen werden Patienten gefragt, was ihre Träume sind, was sie sich wünschen oder was sie bräuchten, um glücklich zu sein. Durch diesen Fokus auf das Positive werden mentale Veränderungsprozesse in Gang gesetzt, die ansonsten blockiert werden. Menschen mit einer Depression oder einer Angststörung beispielsweise sind naturgemäss auf das Negative fokussiert und haben Schwierigkeiten, sich überhaupt ein positives Leben vorzustellen. Das Problematische dabei ist, dass wir uns mental positiv ausrichten müssen, wenn wir unser Leben positiv gestalten wollen. 

 

"Soll ich das Negative ignorieren?"

Ja, unbedingt - denn alles, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wird grösser. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn wir etwas aus der Vergangenheit nicht loslassen wollen oder können, sei es ein Unrecht, das uns geschehen ist oder ein Schuldgefühl, das uns belastet. Eine solche Anhaftung an die Vergangenheit behindert Menschen, frei und selbstbestimmt zu leben. Und mehr als das: Es schafft ein negatives Gedankenmuster, zu dem sich mit der Zeit noch mehr negative Gedanken gesellen, bis man aus der Negativspirale aus eigener Kraft nicht mehr herauskommt.

 

Der Ausweg heisst: Positive Gedanken und Gefühle

Positive Gedanken und Gefühle kann man bewusst kreieren. Das ist im Grunde ganz einfach, jedoch nicht für Menschen, die schon sehr tief in der Negativspirale stecken. Aber auch in solchen Situationen kann man sich langsam entlang der Gedanken- und Gefühlsleiter "emporarbeiten". Eine sehr wirksame Methode ist zum Beispiel die Übung, seine Umgebung wertschätzend zu betrachten, oder die Aufmerksamkeit auf etwas zu richten, das einem gefällt. Viele Menschen, die von solchen Übungen lesen, reagieren gereizt, da in ihnen bereits zu viele negative Gedanken aktiv sind. Für sie ist es schwierig und wenig effektvoll, sich spontan auf etwas Banales und Positives zu fokussieren. Es braucht Übung und eine gewissen Anleitung, wenn man positive Gedanken und Gefühle entwickeln will, um sie kreativ und lenkend zu nutzen. Es lohnt sich jedoch sehr, daran zu arbeiten, denn man gewinnt dadurch die kreative Kontrolle über sein Leben zurück.

 

Zum Weiterlesen: Achtsamkeitstraining beim Fernsehen: Ja, das geht!

 

Zu mir: Ich bin Natalie Marby, Therapeutin in Hamburg mit dem Schwerpunkt Positive Psychotherapie. Eine Übersicht über meine Therapie Schwerpunkte finden Sie hier: Mein Angebot.

 

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