Suchst du einen Englisch Coach, der dein Selbstvertrauen beim Sprechen stärkt?

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Ein anspruchsvolles Englisch Training sollte dir genau dieses Gefühl vermitteln: Dass du jederzeit frei, souverän und authentisch auf Englisch agieren kannst. So, wie du es auch auf Deutsch täglich tust. Hier erfährst du, wie:

Das Wichtigste: Vergiss Vokabeln und Grammatik

Denn sie schmälern dein Selbstvertrauen. In der Schule waren Vokabeln und Grammatik wichtig, aber wenn du im Berufsleben verzweifelt nach der richtigen Vokabel suchst oder während einer Unterhaltung im Kopf Grammatikregeln durchgehst, wirst du dich irgendwann sehr unsicher und frustriert fühlen. Besser ist es, von Anfang an mit einem guten Englisch Trainer das freie Sprechen zu üben. Das heisst: Keine Grammatik pauken, sondern das Sprechen nach Gefühl - das macht erstens viel mehr Spaß und ist auch viel effektiver. Auf diese Weise haben wir schließlich alle auch einmal unsere Muttersprache gelernt.

"Aber ich muss doch Vokabeln lernen!"

Meine Antwort: Jein. Vokabeln lernen: Ja - aber nicht so, wie man es damals in der Schule gemacht hat. Sprich: Pauken, auswendig lernen, in den Kopf hämmern. Das mag das Gehirn nicht. Was für die Klassenarbeit durchaus sinnvoll war, erweist sich im Erwachsenenleben als komplett sinnlos. Denn alles, was wir ohne Freude lernen, verlässt uns nach kurzer Zeit wieder. Es bleibt einfach nicht haften. Der Schlüssel ist also, Vokabeln mit Interesse, mit Begeisterung und Freude zu lernen. Der Fokus darf nicht auf dem Lernen des Wortes liegen, sondern auf einem Thema, das einen begeistert oder sehr interessiert. Und auch hier wieder der Hinweis: Genauso haben wir damals als Kinder unsere Muttersprache gelernt. Mit ganz viel Freude und Lerneifer - und niemand hat uns ellenlange Vokabellisten zum Lernen vorgelegt. Wir haben "on the go" gelernt, im Vorbeigehen, dafür aber umso tiefer und begeisterter. 

Selbstbewusstsein beim Englisch sprechen wird durch Kreativität aktiviert

Und genau hier liegt der Haken bei den meisten Deutschen (und auch bei Schweizern und Österreichern): Sie sprechen Englisch so, wie sie es in der Schule gelernt haben und das war meistens auf eher unkreative Art und Weise. Es ging in der Schule darum, alles "richtig" zu machen - als Erwachsener muss man aber verstehen, dass Englischfehler vollkommen unwichtig sind. Um zu dieser Überzeugung zu gelangen, muss man manchmal alte Glaubenssätze aus der Kindheit (z.B. "Ich muss perfekt sein") umformulieren und neu verinnerlichen. Dabei kann es helfen, eine neutrale Person hinzuzuziehen (z.B. einen Coach), der hilft, die eigenen einschränkenden Glaubenssätze zu identifizieren und durch positivere zu ersetzen. 

Es ist wichtig, dass der Englisch Trainer einen als Person wahrnimmt

... vor allem, wenn man sein Selbstwertgefühl beim Englisch sprechen stärken will. Ansonsten wird das negative Gefühl sogar schlimmer und dann kann sich eine richtige Englisch Hemmung daraus entwickeln. Warum ist es so wichtig, dass der Englisch Trainer seinen Klienten als Person wahrnimmt? Weil nur durch Präsenz und Aufmerksamkeit die Lust am Englisch lernen geweckt wird (und nur dann meine oben beschriebene Methode des kreativen Lernens greift). Wir Menschen funktionieren nunmal so: Was als Kinder schon überlebenswichtig war - nämlich die Aufmerksamkeit der Eltern oder anderer Bezugspersonen - ist auch beim Englisch lernen sehr wichtig. Und zwar aus dem folgenden Grund: Sobald man eine Fremdsprache lernt und auch spricht, wird der kindliche Teil in uns aktiviert. Und dieser kindliche Teil braucht Aufmerksamkeit, um sich sicher zu fühlen. Das ist nichts Negatives, im Gegenteil: Jedes Kind weiss von Natur aus, dass die Aufmerksamkeit seiner Eltern Sicherheit garantiert. Als Kind kennt man die Welt nunmal noch nicht so lange. Und wenn man als Deutscher Englisch spricht, wird ein kleines Stückchen dieser alten Unsicherheit wieder aktiviert: Man kennt die Sprache nicht so gut, kann sich nicht so gut ausdrücken - das sind alles bekannte Gefühle aus der Kindheit. Deshalb ist es wichtig, dass ein Englisch Trainer innerlich präsent ist, wenn er die englische Sprache vermittelt. Wenn du also einen Englisch Coach suchst und du nicht nur Schulenglisch lernen möchtest, sondern gleichzeitig die Erfahrung verinnerlichen willst, auf Englisch zu führen, zu moderieren und zu gestalten: Dann achte darauf, dass dein Trainer mehr tut als nur standardmäßige Übungen mit dir durchzuarbeiten. Für manche Menschen kann das durchaus die richtige Lernform sein, aber für Menschen, die kreativ, intuitiv und inspiriert Englisch lernen und später für sich nutzen wollen, ist die Präsenz eines guten Trainers der Schlüssel. Dies kann übrigens auch online sehr gut funktionieren.

"Woran merke ich, dass eine Coach präsent ist?"

Meiner Ansicht nach spürt man das: Präsenz schafft in uns einfach ein gutes Gefühl. Wenn du dich nach einer Englischstunde gut fühlst, beschwingt und selbstsicher, und das Gefühl von "es hat mir Spaß gemacht!" hast, dann hast du vermutlich mit einem sehr präsenten Coach trainiert. Mein Rat: Achte auf dieses Gefühl beim Englisch lernen. Es ist sehr wichtig. Denn nur ein solches Gefühl erschafft das Selbstvertrauen, das nötig ist, um in einer fremden Sprache ohne Angstgefühle zu operieren. 

Zum Weiterlesen:

Hier findest du viele weitere Beiträge rund um das Thema "Selbstvertrauen beim Englisch sprechen stärken".

Über mich:

Ich bin Natalie Marby, zweisprachig (Englisch/Deutsch) und ich arbeite mit Menschen, die sich selbstbewusster beim Englisch sprechen fühlen wollen. Mehr zu meiner Arbeit erfährst du hier: Frei und selbstbewusst Englisch sprechen.

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