5 Tipps, um Englisch fliessender zu sprechen

Jeder möchte "fliessend Englisch sprechen". Es steht meist ganz oben auf der Wunschliste meiner Kunden. Flüssiges Sprechen signalisiert "Können" und Souveränität. Hier gebe ich Ihnen 5 Tipps, um Englisch fliessender zu sprechen ...

Tipp Nr. 1: Vergessen Sie fehlende Vokabeln

Die meisten denken: "Ich kann fliessend Englisch sprechen, wenn ich genug Vokabeln lerne."  Das stimmt nicht! Fliessend sprechen können Sie auch mit ganz wenig Englischkenntnissen und auch dann, wenn Ihnen mal ein Wort fehlt. Wie Sie das hinkriegen, erfahren Sie in den folgenden Tipps.

 

Tipp Nr. 2: Lassen Sie sich Zeit beim Sprechen

"Fliessend sprechen" bedeutet nicht, dass Sie sofort "liefern" müssen, wenn Sie jemand auf Englisch anspricht. "Fliessend" kommt von "im Fluss sein" - Sie müssen sich also erst einmal verbinden mit dem, was Sie sagen wollen, mit sich selbst und dem anderen. Nehmen Sie sich dafür zwei, drei Sekunden Zeit.

 

Tipp Nr. 3: Im Moment sein

Viele glauben, nur dann fliessend sprechen zu können, wenn Sie die Sätze beim Sprechen "vorbauen". Damit meine ich, dass jemand spricht und in Gedanken schon am Ende des Satzes ist oder vielleicht sogar schon beim nächsten. Es scheint eine typisch deutsche Eigenschaft zu sein, Englisch zu "bauen" - nach guter alter deutscher Ingenieurskunst :)  Denken Sie also nicht zu weit nach vorn, sondern vertrauen Sie darauf, dass der Rest schon kommt. Wenn das, was Sie jetzt gerade sagen, stimmig ist, wird der Rest auch davon profitieren und auch stimmig sein. Dann ist alles "im Fluss".

 

Tipp Nr. 4: Nicht im Kopf übersetzen

Das ist meiner Meinung nach das grösste Hindernis beim fliessenden Sprechen: Wenn man im Kopf einen deutschen Satz hat und den Wort für Wort ins Englisch übersetzt, kommt kein fliessendes Englisch heraus, sondern ein "Geruckel". Der Trick hier ist, mehr in Bildern zu denken. Überlegen Sie, was Sie eigentlich sagen wollen, stellen Sie sich ein Bild dazu vor und beschreiben Sie dieses Bild - Sie werden feststellen, dass dann die Worte automatisch kommen und Ihr Englisch dadurch fliessender wird.

 

Tipp Nr. 5: Nicht vom Satzanfang abschrecken lassen

Viele haben Angst vor dem Anfang eines Gesprächs oder Satzes. Das kommt daher, dass Sätze in Deutsch anders beginnen als in Englisch. Um hier "in den Fluss zu kommen", kann es helfen, mit etwas ganz einfachem anzufangen. Was wollen Sie sagen? Sie müssen keine komplizierten Relativsätze bauen, beginnen Sie einfach mit dem, was gerade wichtig ist oder was offensichtlich ist. Das kann helfen, den Rest des Gesprächs fliessender zu machen. Stellen Sie sich ein unordentliches Zimmer vor - wenn Sie lange genug davorstehen, wird das Aufräumen Ihnen immer schwieriger vorkommen. Wenn Sie aber einfach den ersten Gegenstand in die Hand nehmen und sich dann Stück für Stück weiter vorarbeiten, geht der Rest von allein. So funktioniert es auch mit dem fliessenden Englisch sprechen.

 

Trotz dieser Tipps haben Sie das Gefühl, ständig steckenzubleiben und empfinden Ihr Englisch als holprig und unsouverän? Haben Sie generell mit Angst vor Kontrollverlust oder Perfektionsdrang zu kämpfen? Wenn ja, macht es Sinn, über ein spezielles Coaching nachzudenken, das Sie befähigt, kreativer und freier mit der englischen Sprache umzugehen. Kontaktieren Sie mich dazu gerne!

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