Therapie bei Angst, Englisch zu sprechen — in Bielefeld und online

Löst Englisch sprechen bei Ihnen unnötigen Stress aus?

Spüren Sie plötzliche Angstgefühle oder sogar Panik, wenn Sie unerwartet Englisch reden müssen?
Fallen Ihnen beim Englisch sprechen vor lauter Druck die einfachsten Worte nicht mehr ein?
Haben Sie vor englischen Meetings schlaflose Nächte, körperliche Symptome oder sagen sogar Besprechungen ab, um kein Englisch sprechen zu müssen?

Angstgefühle beim Englisch sprechen lassen sich therapeutisch sehr gut behandeln

Ich biete eine spezielle therapeutische Vorgehensweise an, mit der sich Englischangst oft in drei einstündigen Terminen dauerhaft überwinden lässt. 

 

Meine Praxis besteht seit 2011 und ich habe seitdem vielen Menschen im gesamten deutschsprachigen Raum geholfen, ihre Ängste beim Englisch sprechen zu verstehen, zu betrachten und durch verhaltenstherapeutische Methoden zu überwinden.

 

Hier können Sie Erfahrungsberichte meiner früheren Klienten lesen:

Das Problem ist meist nicht die Fremdsprache

Viele Betroffene glauben, es liegt am Englisch. Das ist aber meist nicht der Fall.

Sehr viele meiner Klienten haben ausreichende Sprachkenntnisse. Manche sprechen sogar sehr gut Englisch. Sie können es aber im jeweiligen Moment nicht abrufen — und das ist ein innerer Vorgang und ein inneres Problem, es handelt sich nicht um ein Sprachenproblem.

 

Englischangst ist ein inneres Phänomen. Das Sprechen der Sprache wird plötzlich als besonders schwierig erlebt:

  • Betroffene werden nervös.
  • Sie denken sehr lange über Formulierungen nach.
  • Sie haben Angst, Fehler zu machen.
  • Sie grübeln darüber nach, was andere über sie im jeweiligen Moment denken.
  • Sie vermeiden Situationen, in denen Englisch gesprochen wird.

Bei manchen Menschen führt dies zu einer erheblichen Einschränkung in ihrer beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.

Andere können ihre Fähigkeiten im Beruf nicht adäquat unter Beweis stellen, weil die Sprache sie hindert.

Wiederum andere können sich privat nicht entfalten, weil zum Beispiel auf Reisen oder im Freundeskreis Englisch gesprochen wird.

 

Diese Einschränkungen sind unnötig, denn es gibt eine therapeutische Lösung für Sprechangst in der Fremdsprache.

Es geht oft um mehr als Englisch

Häufig spielen Themen wie Perfektionismus, Leistungsdruck, Selbstkritik, Scham oder die Angst vor Bewertung eine Rolle. Manchmal haben Betroffene negative Erfahrungen während der Schulzeit gemacht, die sie bis heute daran hindern, frei Englisch zu sprechen.

Andere haben bestimmte Prägungen in ihrer Kindheit oder Jugend erlebt, die dazu führen, dass das eigene Selbstbild und der Selbstwert gelitten haben. Das Sprechen einer Fremdsprache kann alte Verletzungen und negative Konditionierungen wieder aktivieren und dazu führen, dass man sich schutzlos und ausgeliefert fühlt. In solchen Momenten streikt dann die Psyche und der Körper, denn man will unbewusst nicht dieselbe schmerzhafte Erfahrung durchleben. 

 

In meiner Arbeit geht es deshalb zunächst darum, zu verstehen, was in Ihnen geschieht, wenn Sie Englisch reden sollen.

Wir betrachten Ihre innere Erfahrung und Sie lernen, damit in Kontakt zu kommen. Englischangst-Betroffene haben sich oft angewöhnt, den Angstgefühlen innerlich auszuweichen. Eine Lösung entsteht jedoch oft nur, wenn man lernt, sich den Angstgefühlen behutsam zu nähern. Dies kann mit therapeutischer Begleitung einfacher sein.

 

Oft verändert sich beim Englisch sprechen etwas Wesentliches, wenn man der Angst innerlich begegnen kann, ohne sie zu bewerten oder loswerden zu wollen. Der innere Druck lässt sehr oft nach, wenn man sich selbst nicht mehr zum Gegner macht. 

Und wenn der innere Druck nachlässt, wird ein ruhiger Zugang zur Fremdsprache oft überhaupt erst möglich, weil das Nervensystem nicht mehr unter Dauerspannung ist. 

 

Hier erfahren Sie mehr über die typischen Ursachen von Englischangst:

Brauche ich eine Englischangst-Therapie oder einen Sprachkurs?

Viele Betroffene stellen sich zu Beginn diese Frage. 

Wenn eine ausgeprägte Angst im Vordergrund steht, lässt sich diese oft durch einen Sprachkurs nicht überwinden.

Wenn Sie unsicher sind, ob es sich bei Ihnen um eine Englischangst oder ein Sprachenproblem handelt, können Sie hier den kurzen Selbsttest machen:

Wie ich therapeutisch vorgehe

Im Laufe meiner Arbeit seit 2011 habe ich eine spezielle Vorgehensweise entwickelt, die verhaltenstherapeutische, psychodynamische und körperorientierte Elemente verbindet. 

 

Diese Vorgehensweise besteht aus drei Schritten:

 

1. Im ersten Schritt schauen wir gemeinsam, welche Gedanken, Gefühle und inneren Überzeugungen mit dem Englischsprechen verbunden sind. Dazu besprechen wir Fallbeispiele aus Ihrem Leben, wie zum Beispiel berufliche Situationen, oder andere Situationen, in denen Sie starke Angst vor dem Englisch sprechen erlebt haben. Dieser erste Schritt hilft erfahrungsgemäß, die Angst besser einzuordnen. In den meisten Fällen ist es möglich, eine Ursache für die Angst zu bestimmen.

 

2. Im zweiten Schritt lernen Sie, die Situation des Englischsprechens neu zu betrachten. Sie üben, Ihr Nervensystem behutsam an neue Erfahrungen heranzuführen. Wichtig ist, dass Betroffene erleben können, dass sich Englisch sprechen nicht bedrohlich anfühlen muss. Es ist hierbei nicht wichtig, Englisch zu sprechen. Wir sprechen Englisch erst dann, wenn Sie sich innerlich dazu bereit fühlen. 

 

3. Im dritten Schritt ist es Klienten oft möglich, sich angstfrei an die englische Sprache heranzutasten. Hierfür habe ich spezielle, schrittweise Übungen entwickelt, die Sie zunächst passiv an die Fremdsprache heranführen und es Ihnen erlauben, dabei Ihre inneren Reaktionen zu beobachten. Diese Vorgehensweise wird von meinen Klienten erfahrungsgemäß als überraschend stressfrei empfunden. Im Ergebnis lässt sich die Fremdsprache im Anschluss oft ohne Angst und inneren Druck sprechen.

Mein sprachlicher Hintergrund

Ich bin zweisprachig aufgewachsen, mit einer britischen Mutter und einem deutschen Vater.

Englisch war die erste Sprache, die ich gelernt habe und ich spreche es heute noch fließend und akzentfrei. 

 

Wenn wir die Sprache später in die Sitzungen einbeziehen, geschieht das behutsam und in Ihrem eigenen Tempo — immer mit dem Blick darauf, was das Englischsprechen gerade in Ihnen auslöst.

Häufige Fragen

Viele Menschen haben vor Beginn ähnliche Fragen. Einige der häufigsten habe ich hier beantwortet.

 

1. Muss ich in der Therapie Englisch sprechen?

Nein. Wir sprechen in der Therapie Deutsch. Nur, wenn Sie sich innerlich dazu bereit fühlen, kommt die englische Sprache ins Spiel.

Warum die englische Sprache dennoch ein wichtiger Teil der Therapie sein kann, habe ich in diesem Artikel ausführlicher beschrieben: Warum wir in meinen Sitzungen tatsächlich Englisch sprechen — aber erst dann, wenn Sie innerlich bereit sind.

 

2. Was, wenn ich es nicht schaffe, in der Therapie Englisch zu sprechen?

Das ist kein Problem. Viele Menschen erleben, dass sich ihre Englischangst auch dann verändern kann, wenn sie in der Therapie kein Englisch sprechen.

 

3. Was passiert, wenn ich während der Therapie starke Angst bekomme?

Starke Angst ist kein Problem und kein Zeichen dafür, dass etwas schiefläuft. Die Therapie findet in Ihrem Tempo statt. Wenn Angst auftaucht, geht es nicht darum, sie wegzumachen oder gegen sie anzukämpfen. Stattdessen schauen wir gemeinsam, was die Angst vielleicht ausdrücken möchte und was Sie in diesem Moment brauchen, um sich sicher genug zu fühlen.

 

4. Was passiert überhaupt in der Therapie?

Die Therapie beginnt mit Ihrem Erleben. Wichtig ist, was in Ihnen geschieht, wenn Sie Englisch sprechen möchten oder auch nur daran denken.

Gemeinsam erforschen wir die Gedanken, Gefühle und Körperreaktionen, die mit dem Englisch sprechen verbunden sind. Dabei geht es nicht darum, etwas leisten oder beweisen zu müssen. Vielmehr entsteht ein Raum, in dem Sie Ihre eigene Erfahrung besser kennenlernen können.

Wenn es sich stimmig anfühlt, kann die englische Sprache nach und nach Teil der Therapie werden. Immer in Ihrem Tempo.

 

5. Wie viele Termine brauche ich schätzungsweise?

Die meisten Klienten benötigen drei einstündige Termine.

Viele Klienten erleben bereits nach diesen drei Sitzungen eine dauerhafte, positive Veränderung. Andere möchten sich mehr Zeit nehmen, um die Themen hinter der Englischangst genauer und länger zu erforschen.

 

6. Ist die Therapie gleichzeitig ein Englischkurs?

Nein, die Therapie ist kein Englischkurs. Wenn Sie sich innerlich dazu bereit fühlen, kommt die englische Sprache ins Spiel. Dadurch kann sich Ihr Englisch quasi "nebenbei" verbessern — es ist jedoch nicht das vordergründige Ziel. 

 

7. Was ist der Unterschied zwischen einer Englischangst-Therapie und einem Englisch-Coaching für selbstbewusstes Sprechen?

Ein Englisch-Coaching konzentriert sich meist darauf, sicherer aufzutreten, Hemmungen abzubauen oder die Kommunikation in bestimmten Situationen zu verbessern.

In der Therapie interessiert uns vor allem, was die Angst möglicherweise ausdrücken möchte. Wir fragen nicht nur, wie Sie trotz der Angst sprechen können, sondern auch, was Sie über sich lernen können, indem Sie die Angst besser einordnen können.

Das Ziel ist nicht in erster Linie, selbstbewusster zu wirken, sondern sich selbst besser zu verstehen und einen anderen Umgang mit der eigenen Angst zu entwickeln.

 

8. Was kann ich von der Therapie erwarten?

Sie können erwarten, dass wir uns Ihrer Englischangst mit Neugier, Respekt und ohne Druck nähern.

Die Therapie bietet Ihnen einen Raum, Ihre eigene Erfahrung beim Englisch sprechen besser zu verstehen und einen anderen Umgang mit den Gefühlen zu entwickeln.

Viele Klienten erleben, dass sie sich im Laufe der Therapie weniger von ihrer Angst bestimmen lassen und wieder mehr Handlungsspielraum beim Sprechen gewinnen.

 

9. Wie verläuft das Erstgespräch? Muss ich dort Englisch sprechen?

Das Erstgespräch ist kostenfrei, dauert 30 Minuten und findet telefonisch statt. Sie müssen kein Englisch sprechen. Wir besprechen kurz Ihr Anliegen und schauen, ob eine Zusammenarbeit passend erscheint. 

 

10. Was kostet die Therapie und werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen?

Eine Sitzung dauert 60 Minuten und kostet 190 €. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, da ich außerhalb des Kassensystems praktiziere. Ich arbeite ausschließlich mit Selbstzahlern. Wenn Sie Englisch für Ihren Beruf benötigen, lassen sich die Therapiekosten in manchen Fällen steuerlich geltend machen.

Die meisten meiner Klienten benötigen circa drei einstündige Termine, um ihre Englischangst zu überwinden.

 

11. Wird die Therapie auch online angeboten?

Ja, ich biete die Therapie auch online, z. B. über Zoom, oder auch rein telefonisch an.

Erstgespräch

Wenn Sie unsicher sind, ob meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passt, können wir dies gerne in einem kostenfreien, ca. 30-minütigen Erstgespräch per Telefon besprechen. Schreiben Sie mir dazu gerne über das Kontaktformular. Ich freue mich auf Ihre Nachricht.


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