"Ich traue mich nicht, Englisch zu sprechen!"

Haben Sie Angst, Englisch zu reden?

Englisch Sprachblockaden überwinden:

Kennen Sie das: Sobald Sie öffentlich Englisch sprechen sollen, schnürt sich Ihnen der Hals zu und Ihnen fällt keine einzige Vokabel mehr ein? Sind die Hemmungen so stark, dass Sie Englisch weitestgehend vermeiden? Vielleicht haben Sie sogar Angst- oder Panikgefühle, wenn Sie daran denken, Englisch zu sprechen. Viele Menschen begleiten auch körperliche Symptome wie starkes Schwitzen, zitternde Hände oder ein Engegefühl in der Brust. Solche Sprachblockaden lassen sich therapeutisch sehr gut behandeln. Ich habe mich auf die sogenannte Fremdsprachen Angst spezialisiert und biete meine therapeutische Arbeit seit 2012 in eigener Praxis an. Meine Klienten stammen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz), ich arbeite jedoch auch mit englischsprachigen Menschen weltweit, die Angst vor dem Deutsch reden haben. Sind Sie unsicher, ob Sie tatsächlich an einer Fremdsprachen Angst leiden? Lesen Sie hier 7 typische Anzeichen einer Fremdsprachen Phobie.

 

Zum Weiterlesen:

Was sind die Ursachen von Fremdsprachen Angst?

Meist handelt es sich bei der Angst, eine Fremdsprache zu sprechen, um ein unterdrücktes Gefühl aus der Kindheit oder Schulzeit. Sobald wir eine fremde Sprache sprechen, sind wir "durchlässiger" für Gefühle, die sonst gut verstaut und unter Kontrolle sind. Um eine Fremdsprachen Angst zu überwinden, müssen Sie jedoch nicht in die Kindheit oder Schulzeit zurückgehen. Ich löse die Sprachblockade immer im Hier und Jetzt. Meine Sitzungen sind durchweg positiv und mein Ziel ist es, Ihnen ein gutes Gefühl beim Englisch sprechen zu vermitteln. Weiterlesen: Woher kommt die Angst, Englisch zu sprechen? Die 5 häufigsten Hauptursachen.

Wie gehe ich vor:

Meine Methode basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie, die davon ausgeht, dass unsere Gedanken bzw. unsere Interpretationen für unsere Emotionen ursächlich verantwortlich sind. Wenn wir etwas Negatives denken oder eine Situation negativ interpretieren, erschaffen wir in uns ein negatives Gefühl. Fast alle meine Klienten haben einen sogenannten "Trigger", der bei ihnen die Englischangst auslöst. Das kann zum Beispiel folgendes sein:

  • ohne Vorwarnung auf Englisch angesprochen werden (Überrumpelung)
  • das Gefühl, sich beim Englisch sprechen nicht durchsetzen zu können (Angst vor Konflikten)
  • das Gefühl, dass Menschen einem plötzlich sehr nahe kommen (mangelnde Fähigkeit, sich abzugrenzen)
  • das Gefühl, nicht verstanden zu werden
  • das Gefühl, sich nicht ausdrücken zu können
  • Vergleich mit anderen, die vermeintlich besser Englisch sprechen
  • Sprechen vor einer Gruppe
  • Sprechen vor Menschen die man kennt
  • Sprechen vor Menschen, die man nicht kennt

Dies sind nur einige Beispiele für Trigger-Situationen. Wenn Sie diesen Text lesen, werden Ihnen vielleicht weitere Situationen einfallen, die bei Ihnen typischerweise eine Englischangst auslösen oder verstärken. Aber selbst wenn Sie Ihre Trigger nicht kennen, ist es möglich, eine Fremdsprachenangst in nur wenigen Sitzungen dauerhaft aufzulösen. Dabei gehe ich üblicherweise wie folgt vor:

 

Schritt 1: Entwicklung einer klaren Zielformulierung in Bezug auf Englisch

Es ist wichtig zu wissen, was man mit der Sprache Englisch erreichen will, denn es geht nicht darum 'perfekt' zu sprechen oder 'fließend' - sondern darum, etwas mit dem Werkzeug Englisch zu erschaffen, zu gestalten, zu beeinflussen oder zu steuern. Was das genau ist, erarbeite ich mit meinen Klienten im ersten Schritt.

 

Schritt 2: Analyse der Stärken und Schwächen beim Englisch reden

Hierbei geht es nicht um schulische Stärken und Schwächen, sondern darum, wie man seine Persönlichkeit beim Englisch sprechen zeigt, wie gut man emotional interagiert und wie durchsetzungsstark oder konfliktfreudig man ist. Viele Menschen denken, dass sie diese Punkte in Englisch gar nicht umsetzen können, weil ihnen die Worte fehlen. Das ist ein Trugschluß, der in diesem zweiten Schritt aufgedeckt wird.

 

Schritt 3: Hemmende Glaubenssätze identifizieren

Ein Glaubenssatz ist in der Psychologie eine feste (manchmal unbewusste) Überzeugung, die man von sich oder von der Welt hat. Ein Beispiel hierfür ist der folgende Glaubenssatz, der bei vielen Menschen mit einer Englisch Blockade sehr verbreitet ist: "Ich muss mehr lernen". Tatsache ist, dass 'mehr lernen' zu einer Verstärkung der Blockade führt, weil das ursächliche Problem damit nicht gelöst wird. Es ist wichtig, die hemmenden und negativen Glaubenssätze rund um die Fremdsprache zu identifizieren und durch neue, hilfreiche und positive Glaubenssätze zu ersetzen. In unserem Beispiel könnte der neue Glaubenssatz lauten: "Ich lerne, wenn ich täglich Englisch spreche".

 

Schritt 4: Neue Glaubenssätze verankern

Damit ein Mensch in die Lage versetzt wird, seine Angst zu überwinden und neue Erfahrungen zu machen, muss er an etwas glauben. Oft ist es der Glaube an sich selbst, der wiederbelebt und gestärkt werden muss. Das Sprechen einer Fremdsprache ist für jeden Menschen ein Risiko: Man fühlt sich erst einmal wie ein Erstklässler, weil man sich nicht so gut ausdrücken kann und einem die üblichen Verteidigungsmittel der Sprache fehlen. Aus diesem Grund entwickeln Menschen eine Fremdsprachenangst. Damit sie diese überwinden können, müssen positive Überzeugungen verinnerlicht werden, die dann das entsprechende gewünschte Verhalten (Englisch sprechen) herbeiführen. Dies passiert in meiner Therapie im 4. Schritt.

 

Schritt 5: Erfolgserlebnisse (Übungen)

Damit die Veränderungen aus den vorhergehenden Schritten implementiert werden können, ist es hilfreich, Möglichkeiten für Erfolgserlebnisse zu schaffen. Ich habe hierfür spezielle Übungen entwickelt, die das Gefühl von Erfolg beim Englisch sprechen vermitteln. Nur durch spürbare erste Erfolge können neue Pfade im Gehirn gelegt werden, die dazu führen, dass Situationen zukünftig positiver bewertet werden und die Angst dadurch dauerhaft überwunden wird.

Haben auch Sie eine starke Englisch BArriere und möchten diese auflösen?

Kontaktieren Sie mich gerne: In einem ersten Telefonat können wir schauen, ob ich die richtige Therapeutin für Sie bin. Ich biete meine Arbeit in meiner Praxis in Hamburg, aber auch telefonisch und online an, was sehr gut funktioniert. Den genauen Ablauf sowie meine Vorgehensweise erläutere ich Ihnen im Ersttelefonat. Hier erfahren Sie mehr über mich und meine Preise.