Viele Menschen glauben, ihr Problem sei ihr Englisch.
Doch oft ist das nicht der Fall.
Vielleicht beherrschen Sie die Sprache eigentlich gut. Vielleicht haben Sie Englisch in der Schule gelernt, im Beruf verwendet oder sogar längere Zeit im Ausland gelebt.
Und trotzdem entsteht Stress, sobald Sie Englisch sprechen sollen.
Sie werden nervös.
Sie vermeiden bestimmte Situationen.
Sie denken lange über Formulierungen nach.
Sie haben Angst, Fehler zu machen oder negativ bewertet zu werden.
Manche Menschen erleben dies nur gelegentlich.
Andere schränken sich dadurch beruflich oder privat erheblich ein.
Die Angst Englisch zu sprechen ist selten nur ein Sprachproblem.
Häufig spielen Themen wie Perfektionismus, Leistungsdruck, Selbstkritik, Scham oder die Angst vor Bewertung eine Rolle.
Deshalb geht es in meiner Arbeit meist nicht nur darum, besser Englisch zu sprechen.
Es geht darum zu verstehen, was in Ihnen geschieht, sobald Sie sprechen sollen.
Denn oft verändert sich etwas Wesentliches, wenn der innere Druck nachlässt.
Diese Frage stellen sich viele Menschen.
Manchmal fehlt tatsächlich vor allem Sprachpraxis.
Manchmal steht jedoch eine ausgeprägte Angst im Vordergrund, die sich auch durch mehr Lernen oder Üben nicht auflöst.
Falls Sie unsicher sind, können Sie hier einen kurzen Selbsttest machen:
Meine Arbeit verbindet verhaltenstherapeutische, psychodynamische und körperorientierte Elemente.
Gemeinsam schauen wir, welche Gedanken, Gefühle und inneren Überzeugungen mit dem Englischsprechen verbunden sind und was dazu beiträgt, den Stress aufrechtzuerhalten.
Dabei geht es nicht darum, sich zum Sprechen zu zwingen.
Es geht zunächst darum, die eigene Reaktion besser zu verstehen und neue Erfahrungen zu ermöglichen.
Viele Menschen haben vor Beginn ähnliche Fragen. Einige der häufigsten habe ich hier beantwortet.
1. Muss ich in der Therapie Englisch sprechen?
Nein. Wir sprechen in der Therapie Deutsch. Nur, wenn Sie sich innerlich dazu bereit fühlen, kommt die englische Sprache ins Spiel.
2. Was, wenn ich es nicht schaffe, in der Therapie Englisch zu sprechen?
Das ist kein Problem. Viele Menschen erleben, dass sich ihre Englischangst auch dann verändern kann, wenn sie in der Therapie kein Englisch sprechen.
3. Was passiert, wenn ich während der Therapie starke Angst bekomme?
Starke Angst ist kein Problem und kein Zeichen dafür, dass etwas schiefläuft. Die Therapie findet in Ihrem Tempo statt. Wenn Angst auftaucht, geht es nicht darum, sie wegzumachen oder gegen sie anzukämpfen. Stattdessen schauen wir gemeinsam, was die Angst vielleicht ausdrücken möchte und was Sie in diesem Moment brauchen, um sich sicher genug zu fühlen.
4. Was passiert überhaupt in der Therapie?
Die Therapie beginnt mit Ihrem Erleben. Mich interessiert weniger, wie man möglichst schnell selbstbewusst Englisch spricht, sondern was in Ihnen geschieht, wenn Sie Englisch sprechen oder auch nur daran denken.
Gemeinsam erforschen wir die Gedanken, Gefühle und Körperreaktionen, die mit dem Englisch sprechen verbunden sind. Dabei geht es nicht darum, etwas leisten oder beweisen zu müssen. Vielmehr entsteht ein Raum, in dem Sie Ihre eigene Erfahrung besser kennenlernen können.
Wenn es sich stimmig anfühlt, kann die englische Sprache nach und nach Teil der Therapie werden. Immer in Ihrem Tempo.
5. Wie viele Termine brauche ich schätzungsweise?
Das lässt sich im Voraus nicht zuverlässig sagen.
Ich empfehle zunächst drei Termine als überschaubaren Einstieg. Danach können wir gemeinsam einschätzen, wo Sie stehen und ob weitere Termine hilfreich erscheinen.
Manche Menschen erleben bereits nach wenigen Sitzungen eine Veränderung. Andere möchten sich mehr Zeit nehmen, um die Themen hinter der Englischangst genauer zu erforschen.
6. Was passiert in den ersten drei Terminen?
Ich empfehle zunächst drei Termine als überschaubaren Einstieg.
Diese ersten Sitzungen dienen dazu, Ihre persönliche Situation kennenzulernen und zu verstehen, wie sich die Englischangst bei Ihnen zeigt. Manche Menschen sprechen dabei ausschließlich Deutsch. Bei anderen kommt die englische Sprache bereits vorsichtig ins Spiel.
Die ersten drei Termine sind kein festes Programm und kein Versprechen auf ein bestimmtes Ergebnis. Sie bieten einen geschützten Rahmen, um Ihre Erfahrung in Ruhe zu erforschen und anschließend zu entscheiden, ob weitere Termine sinnvoll erscheinen.
7. Ist die Therapie gleichzeitig ein Englischkurs?
Nein, die Therapie ist kein Englischkurs.
8. Was ist der Unterschied zwischen einer Englischangst-Therapie und einem Englisch-Coaching für selbstbewusstes Sprechen?
Ein Englisch-Coaching konzentriert sich meist darauf, sicherer aufzutreten, Hemmungen abzubauen oder die Kommunikation in bestimmten Situationen zu verbessern.
In der Therapie interessiert uns vor allem, was hinter der Angst liegt. Wir fragen nicht nur, wie Sie trotz der Angst sprechen können, sondern auch, was die Angst möglicherweise ausdrücken möchte.
Das Ziel ist nicht in erster Linie, selbstbewusster zu wirken, sondern sich selbst besser zu verstehen und einen anderen Umgang mit der eigenen Angst zu entwickeln.
9. Verhilft die Therapie mir auch zu einem besseren Englisch?
Das Ziel der Therapie ist nicht die Verbesserung Ihrer Englischkenntisse, sondern Verständnis zu entwickeln für die Gefühle, die Sie am Englisch sprechen aktuell hindern. Manchmal kann sich als Folge davon das Englisch nach der Therapie ganz natürlich verbessern, weil Sie z.B. weniger Angst vor dem Sprechen haben.
10. Was kann ich von der Therapie erwarten?
Sie können erwarten, dass wir uns Ihrer Englischangst mit Neugier, Respekt und ohne Druck nähern.
Die Therapie soll Ihnen helfen, Ihre eigene Erfahrung besser zu verstehen und einen anderen Umgang mit den Gefühlen zu entwickeln, die beim Englisch sprechen entstehen.
Ein bestimmtes Ergebnis kann ich nicht versprechen. Viele Menschen erleben jedoch, dass sie sich im Laufe der Therapie weniger von ihrer Angst bestimmen lassen und wieder mehr Handlungsspielraum gewinnen.
11. Wie verläuft das Erstgespräch? Muss ich dort Englisch sprechen?
Das Erstgespräch ist kostenfrei, dauert 30 Minuten und findet telefonisch statt. Sie müssen kein Englisch sprechen. Wir besprechen kurz Ihr Anliegen und wir schauen, ob eine Zusammenarbeit passend erscheint.
12. Was kostet die Therapie und werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen?
Eine Sitzung dauert 60 Minuten und kostet 190€. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, da ich außerhalb des Kassensystems praktiziere. Ich arbeite ausschließlich mit Selbstzahlern. Wenn Sie Englisch für Ihren Beruf benötigen, lassen sich die Therapiekosten in manchen Fällen steuerlich geltend machen.
13. Wird die Therapie auch online angeboten?
Ja, ich biete die Therapie auch online, z.B. über Zoom, oder auch telefonisch an.
Wenn Sie unsicher sind, ob meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passt, können wir dies gerne in einem kostenfreien, ca. 30-minütigen Erstgespräch per Telefon besprechen. Schreiben Sie mir gerne über das Kontaktformular.
Ich freue mich auf Ihre Nachricht.