Englisch Defizit: So funktionieren Sie Ihr Spiegelbild zum Englisch Trainer um!

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Unser passives Englisch ist grösser, als wir glauben. Aktivieren Sie Ihren "schlafenden" Englisch-Wortschatz mit einer einfachen Übung - so funktioniert's:

Das Gehirn liebt Bilder

Keine Sorge - Sie sollen kein Gespräch mit Ihrem Spiegelbild führen :) Sie sollen nur die Tatsache für sich nutzen, dass das Gehirn und Ihr Sprachzentrum Bilder lieben. Und mit Ihrem Spiegelbild haben Sie ein wunderbares Übungsobjekt vor sich. Suchen Sie sich eine dieser Übungen aus:

 

Beschreiben Sie, was Sie sehen

Hört sich leicht an, ist aber gar nicht so einfach: Beschreiben Sie in einfachen Worten auf Englisch, was Sie sehen. Und zwar so, als ob Sie ein Foto oder ein Bild beschreiben. Sie werden sehen, dass sich, während Sie das tun, Ihr Englisch verbessern wird und es flüssiger wird. Das hat damit zu tun, dass Bilder das passive Englisch aktivieren. Machen Sie diese Übung ca. 1 Minute lang. Wenn Sie das jeden Tag machen, werden Sie bald einen Effekt spüren. Und keine Sorge: Es gibt im eigenen Spiegelbild so viel zu entdecken, das wird so schnell nicht langweilig ;)

 

Beschreiben Sie den Gefühlszustand, den Sie im Spiegelbild sehen

Zum Beispiel können Sie sagen: "I see a worried face" (ich sehe ein besorgtes Gesicht) oder "I see someone who is happy" (ich sehe jemanden, der fröhlich ist). Hintergrund dieser Übung ist, eine emotionale Verknüpfung zu dem Bild herzustellen. Schauen Sie genau hin und stellen Sie sich vor, Ihr Spiegelbild wäre ein Gemälde in einem Museum: Was sehen Sie? Wie könnte der Titel dieses Gemäldes lauten? Wenn Sie das englische Wort dazu nicht wissen - wunderbar, schauen Sie es gleich nach! Sie werden das Wort garantiert nie wieder vergessen, denn Sie haben eine emotionale Verknüpfung dazu hergestellt.

 

Stellen Sie Ihrem Spiegelbild eine Frage

Hier auch wieder: Betrachten Sie Ihr Spiegelbild als eine fremde Person oder als ein Foto von jemandem. Welche Frage würden Sie dieser Person gerne stellen? Diese Übung ist etwas schwieriger, weil fragen auf Englisch generell für Deutsche schwierig ist. (Hierzu habe ich einen Blogartikel geschrieben: Wie stelle ich eine Frage auf Englisch?). Achten Sie bei dieser Übung nicht darauf, ob das, was Sie fragen, richtig ist oder nicht. Es geht nur darum, etwas zu tun, nämlich Ihr passives Englisch zu lockern und zu aktivieren. Das ist so ähnlich wie beim Aufwärmen beim Sport: Da geht es auch nicht um die perfekte Ausführung von Bewegungen, sondern nur um das Lockern. Ob Ihre Frage richtig war, können Sie später immer noch nachprüfen. Sie wird Ihnen in Erinnerung bleiben, verlassen Sie sich drauf.

 

Zu mir: Ich bin Natalie Marby, Halb-Engländerin und Halb-Deutsche. Ich arbeite psychotherapeutisch mit Menschen, die Angst haben, eine Fremdsprache zu sprechen. Sie können mich auch Online buchen (über Skype oder das Telefon). Hier erfahren Sie mehr zu meiner Methode: Englisch mit dem Herzen lernen

 

 

 

 

 

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