Es meldet sich nicht.
Es vermeidet den Blickkontakt.
Es wirkt still oder unbeteiligt.
Vielleicht hofft es jedes Mal, nicht drangenommen zu werden.
Vielleicht beschäftigt es sich schon Tage vorher mit einer englischen Präsentation.
Oder es gerät unter starken Druck, sobald es vor anderen Englisch sprechen soll.
Für Eltern ist das oft schwer mitanzusehen.
Vor allem dann, wenn das Kind selbst nicht erklären kann, warum es solche Angst oder Anspannung empfindet.
Oft erleben Kinder und Jugendliche ihre Schwierigkeiten nicht als mangelnde Sprachkenntnisse, sondern als Druck, Scham, Unsicherheit oder Angst vor Fehlern.
Mehr darüber, wie ich diese Zusammenhänge verstehe und wie ich grundsätzlich arbeite, erfahren Sie hier:
Kinder und Jugendliche lassen sich nicht einfach mit Worten überzeugen.
Sie lassen sich auch nicht in eine Therapie hineindrängen.
Aus meiner Erfahrung entsteht Veränderung vor allem dann, wenn ein Kind sich sicher fühlt und Vertrauen entwickeln kann.
Deshalb empfehle ich Eltern meist, zunächst nur einen Termin zu vereinbaren.
Danach sollte das Kind oder der/die Jugendliche selbst entscheiden dürfen, ob es weitermachen möchte.
Dieses Gefühl von Mitbestimmung schafft oft genau die Sicherheit, die Entwicklung möglich macht.
Jedes Kind ist anders.
Manche Kinder reden sofort.
Andere möchten zunächst spielen, malen oder einfach beobachten.
Jugendliche wünschen sich häufig etwas anderes:
Sie möchten ernst genommen werden.
Sie möchten verstanden werden.
Und sie möchten mit jemandem sprechen können, ohne bewertet oder belehrt zu werden.
Deshalb steht für mich nicht eine Methode im Mittelpunkt, sondern die Beziehung.
Grundsätzlich verbindet meine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Welche Aspekte dabei im Vordergrund stehen, hängt vom Alter des Kindes, seinem Anliegen und seiner Persönlichkeit ab.
Wenn Vertrauen entsteht, sprechen Kinder und Jugendliche oft von selbst über das, was sie beschäftigt.
Manche Kinder entwickeln mit der Zeit eine so starke Belastung, dass sie den Englischunterricht vermeiden oder nicht mehr zur Schule gehen möchten.
Für Eltern ist das oft mit großer Sorge verbunden.
Gleichzeitig zeigt ein solches Verhalten meist nicht mangelnden Willen, sondern eine Überforderung, die das Kind allein nicht bewältigen kann.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, welche Erfahrungen und Hintergründe bei Englischangst eine Rolle spielen können, finden Sie hier weitere Informationen:
Je früher diese Belastung verstanden wird, desto leichter lässt sich oft verhindern, dass sich Rückzug und Angst weiter verstärken.
Bei Kindern und Jugendlichen gehören die Eltern selbstverständlich zum Prozess dazu.
Gleichzeitig steht für mich das Kind im Mittelpunkt.
Mein Ziel ist nicht, ein Kind zu “reparieren”, sondern gemeinsam zu verstehen, was hinter den Schwierigkeiten steckt und welche Unterstützung hilfreich sein könnte.
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Wenn Sie unsicher sind, ob eine therapeutische Begleitung für Ihr Kind sinnvoll sein könnte, können wir dies gerne in einem ersten Gespräch gemeinsam besprechen.
Ich biete ein kostenfreies, 30-minütiges Erstgespräch per Telefon oder Videocall an, um zu schauen, ob eine Zusammenarbeit grundsätzlich passend erscheint.
Um das Erstgespräch zu vereinbaren, schreiben Sie mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular: