Was eine Aversion gegen Englisch über Ihren Typ aussagt

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Wenn Sie Englisch vermeiden, weil Sie es nicht mögen, ist es sehr wahrscheinlich, dass einer dieser 6 Punkte auf Sie zutrifft (Nr. 6 ist der wichtigste):

1. Sie wollen alles perfekt machen

Perfektionismus ist der grösste Feind beim Englisch sprechen. Allein schon der Anspruch, es perfekt und fehlerfrei sprechen zu wollen, blockiert und hemmt so sehr, dass sie dann gar nicht mehr sprechen können.

 

2. Sie haben keine guten Englisch-Schulerinnerungen

Die meisten Menschen mit einer Abneigung gegen Englisch hatten keine guten Schulerlebnisse mit der Fremdsprache. Entweder war der Englischlehrer nicht nett oder sogar ablehnend, oder es gab Mitschüler, die über einen gelacht haben (beim Vorlesen englischer Texte zum Beispiel), oder ähnliches.

 

3. Sie sind im Deutschen sehr redegewandt

Das erlebe ich sehr oft: Viele Menschen mit Englischangst sind im Deutschen sehr eloquent und wissen sich mit Sprache sehr gut zu behaupten. Das ist einer der Gründe, warum sich eine Aversion gegen Englisch entwickelt: Man ist dann nicht so sprachgewandt und fühlt sich dadurch sehr eingeschränkt, was wiederum zu Frustration und zu einer Abneigung gegen die Sprache führt.

 

4. Sie mögen es, alles unter Kontrolle zu haben

Damit meine ich nicht Kontrollwahn, sondern den ganz normalen Wunsch, Dinge möglichst gut zu beherrschen. Das gelingt in Englisch nicht so gut, wie in Deutsch und dadurch kann sich dann auch schnell eine Abneigung bilden.

 

5. Sie sind nicht im Kontakt mit sich selbst

Es fällt Ihnen wahrscheinlich schwer, spontan in sich hineinzufühlen und das Gefühl zu benennen, das gerade in Ihnen vorherrscht. Menschen mit einer Englisch Aversion sind meist damit beschäftigt, starke Emotionen unbewusst zu unterdrücken und das kostet viel Energie, was wiederum verhindert, dass man mit sich selbst im Kontakt ist.

 

6. Es fällt Ihnen schwer, im gegenwärtigen Moment zu sein

... und nicht in der Zukunft oder in der Vergangenheit. Achten Sie mal darauf, wenn Sie Englisch sprechen: Wie oft denken Sie bereits an den nächsten Satz, während Sie noch dabei sind, Ihren momentanen Satz zu beenden? Oder wie oft überlegen Sie, ob der letzte Satz wirklich richtig war oder ob da nicht vielleicht doch Fehler enthalten waren?  Durch solche Überlegungen sind Sie nie im Hier und Jetzt - das Hier und Jetzt ist aber wichtig, damit Ihnen englische Worte einfallen können. Sie kommen nur, wenn man präsent ist und "loslässt".

 

Zu mir: Ich bin Natalie Marby, Therapeutin mit dem Schwerpunkt Englischangst und Englischphobie. Ich arbeite mit Menschen in ganz Deutschland und auch im Ausland über das Telefon (was sehr gut funktioniert). Hier erfahren Sie mehr: Therapie bei Englisch Redeangst.

 

Zum Weiterlesen: "Ich kann keine englischen Sätze bilden" - Warum ein Sprachkurs im Ausland oft nichts hilft.

 

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