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"Englisch sprechen fühlt sich wie ein Test an" — wie man das überwinden kann

Vielleicht kennen Sie das:

 

Sobald Sie Englisch sprechen, fühlen Sie sich wieder wie in der Schule.

Geprüft. Beobachtet. Bewertet. Kategorisiert.

Viele meiner Klienten kommen mit diesem "Test-Gefühl" und berichten, dass es immensen Druck in ihnen auslöst.

 

Wenn wir dann genauer hinschauen, zeigt sich:

 

Es ist nicht die Sprache, die Stress auslöst.

Es ist genau dieses Gefühl, in jedem Moment bewertet werden zu können.

In eine Kategorie gesteckt werden zu können — "diese Person spricht gut oder weniger gut Englisch".

 

Als gäbe es richtig und falsch.

Bestanden oder nicht bestanden.

Kompetent oder peinlich.

 

Aber diese beiden Dinge — Sprache und das Gefühl, bewertet werden zu können — sind nicht dasselbe, auch wenn viele Betroffene das unbewusst glauben.

 

Der Satz: "Ich spreche Englisch und kann deshalb bewertet werden. Und wenn mir das Druck macht, muss mein Englisch besser werden." klingt für viele Betroffene richtig. Er ist jedoch falsch.

Das eigentliche Problem ist nicht das Englisch

Die meisten Englischangst-Betroffenen können deutlich mehr Englisch, als sie selbst glauben.

 

Sie verstehen englische Gespräche.

Sie haben einen ausreichenden Wortschatz.

 

Trotzdem entsteht innerlich enormer Druck.

Denn jedes fehlende Wort scheint zu beweisen:

 

“Ich kann das nicht.”

 

Jeder kleine Fehler fühlt sich größer an, als er tatsächlich ist.

Unter Druck verändert sich unser Erleben

Das Denken wird enger, wenn das Nervensystem unter Stress gerät:

 

Wörter fallen einem plötzlich nicht mehr ein.

Einfache englische Sätze bekommt man nicht mehr zusammen.

 

Und das Erleben der Situation verändert sich ebenfalls, wenn das Nervensystem unter Druck gerät.

 

Man erlebt die Situation als bedrohlich.

Man fängt an, jeden Satz innerlich zu kontrollieren, bevor man ihn ausspricht.

Man hat das Gefühl, dass das Englisch nicht ausreicht.

Dabei ist häufig nicht das Englisch schlecht.

Sondern der innere Druck verhindert ein freies Sprechen.

Mehr Üben hilft meist nicht

Eine normale Reaktion auf diesen Druck ist das vermehrte Üben von englischen Vokabeln und das Aufschreiben von englischen Sätzen, um sie auswendig zu lernen.

Das kann sinnvoll sein. Aber wenn das eigentliche Problem der innere Druck aufgrund des "Test-Gefühls" ist, reicht Lernen oft nicht aus.

 

Denn das "Test-Gefühl" findet nicht im Lehrbuch statt, sondern im eigenen Erleben.

Und nur dort kann es überwunden werden.

Wie ich mit Englischangst-Betroffenen arbeite

Zunächst schaffen wir für Sie einen Rahmen, in dem Sie sich sicher fühlen können.

Erst wenn Sie sich innerlich sicher fühlen können, kann die eigentliche Arbeit an Ihrem inneren Erleben beim Englisch sprechen beginnen.

Dafür müssen wir kein Englisch sprechen. Englisch kommt erst später dazu, und auch nur dann, wenn Sie sich innerlich dazu bereit fühlen.

 

Ihr inneres Erleben will zunächst verstanden werden. Es geht darum, sich dem zuzuwenden, was in Ihnen geschieht, wenn Sie beim Sprechen so unter Druck geraten. 

Viele Betroffene haben sich angewöhnt, dem inneren Druck auszuweichen.

Sie wollen nicht genau hinschauen und hinfühlen — was sehr verständlich ist.

 

In der Therapie können wir gemeinsam schauen, was der Druck und das Test-Gefühl Ihnen sagen möchten.

Manchmal sind es Erinnerungen an frühere Verletzungen, die beim Englisch sprechen getriggert werden.

Oft sind es Erfahrungen aus der Schulzeit oder bestimmte Prägungen aus der Kindheit.

Manchmal sind es schwierige, komplexere Themen. 

Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass sich Englischangst häufig schon nach wenigen Terminen lösen lässt, wenn das innere Erleben unter der richtigen Begleitung Beachtung findet.

 

Dadurch kann Ihr Nervensystem eine neue Erfahrung machen.

Und diese neue Erfahrung wird dann zu einem neuen Erleben beim Englisch sprechen — nämlich dass Englisch sprechen gar kein Test ist.

Sondern nur ein Werkzeug, um sich mitzuteilen.

Das Gefühl, eine Prüfungsleistung erbringen zu müssen, entfällt — und damit wird das Sprechen auf Englisch automatisch ruhig, natürlich und sicher.

 

Wie ein ganz normales Gespräch.

Kämpfen Sie mit dem Gefühl, sich beim Englisch sprechen getestet zu fühlen?

Wenn man es schaffen kann, das innere Erleben des Sich-getestet-Fühlens zu betrachten, zu verstehen und zu verändern, ändert sich oft das Sprechen, denn Worte fließen einfacher, wenn das Gefühl der inneren Bedrohung nachlässt.

 

Wenn Sie Interesse haben, dies in einem kostenfreien Erstgespräch zu besprechen, kontaktieren Sie mich gerne.

 

Das Erstgespräch dauert in der Regel 30 Minuten, wir besprechen darin Ihr Anliegen und wie wir es vielleicht für Sie lösen können.

Viele meiner Klienten erleben bereits nach drei einstündigen Terminen eine deutliche Erleichterung beim Englisch sprechen.

 

Über das Kontaktformular können Sie ein telefonisches Erstgespräch vereinbaren. Ich freue mich auf Ihre Nachricht.


Weitere Information zur Englischangst-Therapie: