Meine Methode - in 4 Schritten erklärt

Wie mache ich das eigentlich, dass Englisch-Ängste, Hemmungen und Blockaden in meinem Coaching für immer verschwinden? Und was für eine "Methode" wende ich da genau an? Das erkläre ich Ihnen in diesem Artikel Schritt für Schritt...


Es geht los mit Schritt Nr. 1: Die Situationsanalyse

Menschen kommen zu mir und schildern bestimmte Symptome. Zum Beispiel haben sie vielleicht ein Vermeidungsverhalten entwickelt, aus dem sie gar nicht mehr herauskommen, oder sie haben körperliche Symptome, wenn sie Englisch sprechen müssen. Manche sind einfach sehr unglücklich mit ihrem Englisch und kritisieren sich ständig selbst. Ich habe im Laufe der 5 Jahre, in denen ich coache, noch keinen Fall gehabt, der einem anderen glich. Im ersten Schritt geht es also darum, die individuelle Situation mit ihren Phänomenen festzuhalten - das ist so ähnlich wie beim Arzt, wenn Sie schildern, was Sie "haben" :)

 

Schritt Nr. 2: Wir sprechen Englisch

"Waaaas....?" werden Sie jetzt vielleicht denken. "Nicht mit mir!"  Aber es ist ganz wichtig, dass wir sofort in Englisch wechseln. Sonst bauen sich zu viele Ängste auf. Außerdem muss ich mir zunächst ein Bild von Ihrem Sprachlevel machen. Aber keine Angst: Das alles läuft ganz entspannt ab. Stellen Sie sich ein kleines Kind vor, das auf einem Baumstamm entlang läuft und dabei von einem Elternteil gehalten und begleitet wird. So ist das auch in meinem Coaching. Sie können nicht fallen, Sie werden jederzeit aufgefangen und wenn Sie Angst verspüren, können Sie dies artikulieren und jederzeit ins Deutsche wechseln. Da ich zweisprachig bin, kann ich mit diesem Wechsel (Deutsch-Englisch) problemlos umgehen.

 

Schritt Nr. 3: Ich frage Sie ganz viel

... und zwar auf Englisch. Und da setzt meine Methode an: Dadurch dass wir in der Sprache des Problems (nämlich Englisch) über die Problematik sprechen, "rutscht" den meisten das eine oder andere durch, was sie in Deutsch nicht erwähnen würden. Und zwar deshalb, weil die innere Abwehr-/Schutz-/Vermeidungsstruktur normalerweise nur das "raus" lässt, was der Aufrechterhaltung der Situation dient. Um es einfach auszudrücken: Ihr innerer "Feldwebel", der über alles wacht, was Sie von sich geben, funktioniert in Englisch nicht so hundertprozentig. Dadurch höre ich in Ihrem Gesprochenen, worum es eigentlich geht. Ich habe im Laufe der Jahre einen Sensor dafür entwickelt.

 

Schritt Nr. 4: Wir bearbeiten und lösen das Problem

Dazu nutze ich kunsttherapeutische Methoden (vielleicht auch lesenswert: mein Blog-Artikel "Wie Kunsttherapie bei Englisch-Leistungsdruck wirkt"), aber auch psychoanalytische und körperorientierte Methoden. Je nachdem, was für ein Problem sich zeigt, macht es Sinn, in die Kindheit, Schulzeit oder Jungerwachsenen-Zeit zurückzugehen. Manchmal ist es wichtig, am Selbstbild zu arbeiten. Manchmal sind es traumatische Erlebnisse, die zu einer Englisch-Blockade geführt haben, wie zum Beispiel die Erfahrung, vom Lehrer nach vorne an die Tafel geholt zu werden und dem Spott der ganzen Klasse ausgesetzt zu sein. Das kann bei einem Kind eine tiefe Unsicherheit, den Verlust des Urvertrauens und ein generelles Gefühl von Hilflosigkeit entstehen lassen, das man dann ein Leben lang mit sich herumträgt. Ich löse solche Thematiken oft mit der "Arbeit am inneren Kind" nach der Methode von Erika Chopich.

 

Das ist meine Methode - ganz kurz - in vier Schritten erklärt. Besser ist es, sie am eigenen Leib zu erfahren. Kontaktieren Sie mich dazu gerne, ich freue mich auf Sie!

 

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