Warum der Körper beim Englisch sprechen so wichtig ist

Frei Englisch sprechen ist auch Körperarbeit: Atmung, Körperhaltung, Körperspannung - all das kann dazu beitragen, dass die Sprache fliesst oder nicht. Wie ich körperorientierte Methoden in meinem Coaching nutze, erfahren Sie in diesem Artikel ...

Atmung

Sie ist ein immens wichtiger Teil meines Coachings. Ich trainiere meine Kunden darin, auf ihre Atmung zu achten, wenn sie Englisch sprechen. Atmung und Stress sind ganz eng miteinander verbunden. Jeder kennt das Gefühl, dass einem bei Angst der Atem stockt - beim Englisch sprechen ist das fatal, weil es die Angst verstärkt. Wichtig ist also, trotz Unsicherheit weiter korrekt zu atmen. Ich nutze dazu Techniken aus Schauspiel und Gesang.

 

Haltung

Paradoxerweise übt sich eine schlechte Haltung negativ auf die Sprache aus und eine gute Haltung kann den sprachlichen Ausdruck verbessern. Ich  beobachte das seit Jahren in meinem Coaching: Wenn ich meine Kunden auf ihre Körperhaltung hinweise und diese das dann verändern, wirkt es sich meist sofort auf ihr Englisch aus. Auch hierfür nutze ich Methoden aus dem Schauspieltraining.

 

Körperspannung

Je nachdem, wie angespannt oder entspannt unser Körper ist, kann das Gehirn sein kreatives Potential voll entfalten oder eben nicht. In einem angespannten Körper wird kaum Kreativität entstehen können, denn der Körper ist in einem Alarmzustand. Entspannt man sich etwas, fallen einem die Worte gleich schneller ein und man geht kreativer mit der Sprache um.

 

Füsse auf dem Boden

Eine gute Erdung ist ganz wichtig bei allen Arten von Ängsten. Wenn sich jemand in Englisch unsicher fühlt, ist eine der ersten Dinge, die ich überprüfe, die Haltung der Füsse. Beim Blick unter den Tisch sehe ich oft die verrücktesten Fusshaltungen: Verschlungen, aufeinandergestapelt, lang nach vorne gestreckt - und selten fest auf dem Boden. Wenn ich den Kunden dazu auffordere, die Füsse auf den Boden zu stellen, ändert sich oft wie bei einem Dominoeffekt die gesamte Körperhaltung und damit der sprachliche Ausdruck innerhalb von Sekunden.

 

Energiefluss

Bei Menschen mit Englisch-Angst ist der Energiefluss im Körper oft blockiert. Interessant ist für mich die Frage, wo der Kunde diese Energieblockade spürt. Manchmal befindet sich die Energie gefühlt nur im Kopf, manchmal nur in den Beinen. Manchmal staut sich alles im Bauchbereich oder im Bereich des Herzens. Oft lasse ich dazu ein schnelles Bild malen, ich kann dann an den Farben und Formen erkennen, um welche Art von Energieblockade es sich handelt. Ist die Blockade einmal im Körper lokalisiert, arbeite ich mit Visualisierungen, um diese zu beheben. Das funktioniert oft erstaunlich gut. Ich staune selbst immer wieder über die Einfachheit dieser Technik und wie sehr es meinen Kunden hilft, ihre Angst langfristig zu überwinden.

 

Dies sind nur einige meiner Methoden zur Körperarbeit - wenn auch Sie das Gefühl haben, dass Ihre Englisch-Hemmung sich bereits körperlich bemerkbar macht, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf. Ich freue mich auf Sie!

 

 

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