3 Gründe warum man in Englisch plötzlich stockt (plus Lösungen)

Man fängt einen Satz an - und plötzlich geht nichts mehr. BLACKOUT. Man verliert völlig den Faden, weiss überhaupts nicht mehr, nicht mal die einfachsten Sachen fallen einem ein. Wie Sie solche Situationen in Zukunft besser meistern, erfahren Sie hier:

Für plötzliches Stocken gibt es aus meiner Sicht 3 Gründe:

 

1: Der Klassiker: Es fehlt ein Wort

Dafür gibt es mehrere Lösungen:

  • Sie können das Wort auf Deutsch sagen und die Chancen stehen gut, dass das Wort in Englisch ähnlich klingt. Funktioniert oft sehr gut!
  • Sie können das Wort auf Englisch umschreiben
  • Sie können eine Geste, Bewegung oder ähnliches machen, um das Wort zu beschreiben

Wichtig ist: Lassen Sie sich helfen! Machen Sie Englisch zu einer Teamarbeit, nicht zu einem einsamen Alleinkampf.

 

2: Der Satz ist zu kompliziert

Oft denken sich Menschen zu komplizierte deutsche Sätze aus, die sie dann 1:1 in Englisch übersetzen wollen. Spätestens bei Passiv-Formulierungen oder Relativsätzen kommt das Ganze ins Stocken. Mein Tipp:

  • Sprechen Sie in einfachen, simplen Sätzen!
  • Seien Sie nicht zu perfektionistisch. Oft ist der Gedanke mit wenigen, einfachen Worten besser ausgedrückt als mit komplizierten Formulierungen
  • Versuchen Sie, sich ein Bild vorzustellen: Was wollen Sie eigentlich sagen? Oft kommen die (einfachen) Worte dann von selbst
  • Fangen Sie Sätze mit dem an, was Ihnen in dem Bild als erstes auffällt (diese Technik können Sie mit etwas Übung sehr schnell erlernen)

3: Man ist nicht verbunden mit dem, was man sagen will

In unserer deutschen Alltagssprache verwenden wir ständig Phrasen, mit denen wir nicht verbunden sind. Wir sagen sie einfach, weil wir sie ständig sagen. Ein schönes Beispiel dazu ist der Satz "Englisch ist mein wunder Punkt". Will man das ins Englische übersetzen, stockt man spätestens bei dem Ausdruck "wunder Punkt". Da wir solche Formulierungen so oft verwenden, haben wir vergessen, was es eigentlich bedeutet, wenn man von einem wunden Punkt spricht:

  • man ist nicht geschützt
  • man fühlt mehr
  • es tut weh

Diese Dinge können die meisten problemlos auf Englisch sagen. Diese Technik des Sich-Verbindens mit dem, was man eigentlich sagen will, trainiere ich sehr intensiv mit meinen Kunden. Die Chance, die darin liegt, ist riesig: Wir wissen oft gar nicht mehr, wie es sich anfühlt, mit Sprache emotional verbunden zu sein. Aber genau das ist der entscheidende Punkt beim Anwenden einer Fremdsprache - Sie müssen emotional verbunden sein, emotionale Verknüpfungen schaffen, dann lernen Sie Englisch (auch komplizierte Formulierungen) ganz mühelos und schnell.

 

Sie kämpfen auch mit stockendem Englisch? Schauen Sie doch mal in den Blog-Bereich Englisch lernen, dort finden Sie weitere Tipps und Ratschläge.

 

Vielleicht liegen bei Ihnen emotionale Gründe vor, warum Ihr Englisch stockt (z.B. aufgrund von schmerzhaften Schulerfahrungen). Hier erfahren Sie mehr: Therapie bei Angst vor Englisch.

 

Ich schreibe regelmässig über das Thema Psychotherapie & Fremdsprache, hier können Sie meinen Blog abonnieren.

 

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