Mit Konfrontationstherapie entspannt Englisch sprechen

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Als Konfrontationstherapie bezeichnet man eine Therapieform, die den Klienten gezielt mit der angstauslösenden Situation konfrontiert, um die Angst zu "verlernen". Lesen Sie hier, wie das bei Englisch Blockaden helfen kann:

Im Probetermin beginnt schon die Konfrontation

Im Grunde ist bereits die Probestunde mit mir schon eine Konfrontation mit dem Thema Englisch und den damit verbundenen Gefühlen: Auch wenn ich mit jedem Erstklienten zunächst Deutsch spreche, schwingt die Angst mit, dass gleich auf Englisch umgeschaltet wird und man dann eventuell versagt. Ich spreche jedoch immer genau ab, wann und wie wir Englisch sprechen - niemand wird von mir mit Englisch "überfallen". Trotzdem ist der Probetermin bereits eine erste Konfrontation mit den Angstgefühlen. Allein schon diese Erfahrung kann viele Klienten dazu bringen, mehr Mut und Vertrauen in sich selbst zu entwickeln, da sie sich erfolgreich ihrer Angst gestellt haben.

 

Die Angst vor der Angst

Ein wichtiges Thema in Konfrontationstherapien ist die sogenannte "Angst vor der Angst". Das ist der Teufelskreis, der beginnt, wenn man Angst hat, wieder Angst zu empfinden, zum Beispiel aufgrund von drohenden Englisch-Situationen. Ich zeige meinen Klienten, wie sie diese Angst abbauen können, indem sie lernen, die Angst zu steuern und zu lenken. Dies ist für die meisten eine komplett neue Erfahrung: Dass etwas, dass sie so beherrscht und ihnen so viel Angst macht, gesteuert und gelenkt werden kann, ist für die meisten vollkommen überraschend. Durch das Lenken der Angst entsteht ein Gefühl von Kontrolle und Vertrauen in sich selbst, was wiederum dazu führt, dass die Angst nachlässt.

 

Auslöser erkennen

Durch genaues Beobachten lassen sich Auslöser für Englischpanik sehr gut erkennen. Meist sind es frühere negative Glaubenssätze, die einem heute noch das Leben schwer machen und jede Entwicklung behindern. Sie blockieren den Sprachfluss in der Fremdsprache und schaffen dadurch Angst. Negative Glaubenssätze löse ich auf durch gute Erfahrungen und Erfolgserlebnisse im Umgang mit der Fremdsprache.

 

Konzentration auf den Moment

Ein sehr wichtiger verhaltenstherapeutischer Aspekt ist das Fokussieren auf den gegenwärtigen Augenblick, denn Englischangst-Betroffene sind meist gedanklich in der Zukunft oder Vergangenheit. Entweder korrigieren sie im Geist einen bereits ausgesprochenen Satz oder sie denken an den nächsten Satz und die Worte, die ihnen darin fehlen werden. Kommt man allerdings in den Moment und in das Hier und Jetzt, stellt man fest, dass die englischen Worte einem zufliegen.

 

Körperreaktionen gedanklich steuern

Der Körper spielt eine wichtige Rolle bei allen Arten von Ängsten. Er gibt Signale, weil er die Situation verlassen will und reagiert mit Herzklopfen, Schweissausbrüchen und Schwindelgefühlen. Über den Körper lassen sich verhaltenstherapeutisch die alten "Angstpfade" aber überschreiben, indem man lernt, körperliche Reaktionen über Gedanken zu steuern. Dadurch lernt der Körper, in Stresssituationen anders zu reagieren. Ich überrasche meine Klienten auch immer wieder mit neuen Situationen, an die sie sich erst gewöhnen müssen, um sie immer wieder mit dem Thema der Angst vor der Fremdsprache zu konfrontieren.

 

Zu mir: Ich bin Natalie Marby, Therapeutin und zweisprachig (Englisch/Deutsch). Ich arbeite speziell mit Menschen, die Angst haben, Englisch zu sprechen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier: Englischangst Therapie.

 

Zum Weiterlesen: Englisch sprechen vor Gruppen: Warum das so schwierig ist.

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