NLP-Technik gegen nervöse Angst beim Englisch reden

"Wenn ich Englisch spreche, bin ich so nervös, dass mir nichts mehr einfällt" - kennen Sie das? Solche Gedanken sind extrem belastend. Aber es gibt ein Gegenmittel - lesen Sie hier, welche Übung ich für das Selbsttraining empfehle:

So gehen Sie vor:

Die Methode ist einfach, die Umsetzung erfordert jedoch tägliche Übung, und zwar wie folgt:

 

1. Schliessen Sie die Augen

2. Stellen Sie sich vor, wie Sie flüssig und ohne Blockaden Englisch reden

3. Freuen Sie sich darüber

 

Das war's! Bevor Sie jetzt denken "... und das soll mir helfen?", lesen Sie den folgenden Abschnitt, in dem ich erkläre, warum diese simple Technik so unglaublich wirksam ist:

 

Die Technik funktioniert ausnahmslos bei jedem

... und zwar bei jedem, der sie vorher trainiert. Der Clou bei der Sache ist: Sie müssen bei Punkt 2 ein Bild vor sich haben, das in Ihnen ein Gefühl erzeugt und somit automatisch zu Punkt 3 führt, ohne dass Sie dafür viel tun müssen. Hört sich einfach an, erfordert aber viel Training! Probieren Sie es am besten jetzt gleich aus. Die Übung kommt aus dem NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) und stellt im Grunde neue Weichen im Gehirn durch das Visualisieren von Zielen. Lesen Sie im nächsten Abschnitt, was Sie tun können, wenn Sie kein Bild vor Ihrem inneren Auge sehen können:

 

Sie sehen kein Bild?

Die meisten Menschen, die mit Punkt 2 (Bild vorstellen) Schwierigkeiten haben, können sich seltsamerweise SOFORT eine negative Situation vorstellen - also in diesem Fall die Situation, auf Englisch zu stocken und Menschen um sich herum zu haben, die warten und ungeduldig werden. Wenn Sie zu dieser Sorte Mensch gehören, dann stellen Sie sich eben die negative Situation vor und wandeln diese in eine positive Situation um, zum Beispiel, indem Sie sich vorstellen, jemand anders zu sein, der perfekt Englisch spricht. Es geht nur darum, zu fühlen, wie schön es ist, frei Englisch zu sprechen. Für Sie lautet der Ablauf dann wie folgt:

 

1. Schliessen Sie die Augen

1a. Denken Sie an die letzte Situation, in der Sie auf Englisch gestockt haben (Sie haben dann sofort ein Bild vor Augen)

2. Stellen Sie sich dann vor, wie Sie plötzlich die Queen, Robbie Williams oder der Kollege sind, der so super Englisch spricht. Und wie Sie flüssig und frei Englisch sprechen - und die Situation so in den Griff kriegen.

3. Fühlen Sie es und freuen Sie sich darüber!

 

Im Grunde ist die Übung eine kleine Mini-Meditation. Es kann also nicht schaden, es einmal auszuprobieren. Wenn Sie die Übung 5 Mal hintereinander machen und tatsächlich dabei ein positives Gefühl erzeugen können (darum geht es!), dann werden Sie mit Sicherheit einen Effekt spüren, wenn Sie das nächste Mal Englisch sprechen. Noch besser ist es, wenn Sie häufiger üben. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Zu mir: Ich bin Natalie Marby, Therapeutin in Hamburg mit dem Schwerpunkt Fremdsprachenphobie. (Wenn Sie nicht in Hamburg leben: Ich biete auch telefonische Termine, die äusserst wirksam sind.) Hier finden Sie weitere Informationen: Therapie bei Angst vor Englisch.

 

Zum Weiterlesen: Warum ist Englisch sprechen manchmal "peinlich"? - psychologisch erklärt.

 

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