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Was kann helfen, wenn Englisch sprechen Angst auslöst?

Viele Menschen suchen nach einer Technik, die ihre Angst vor dem Englisch sprechen möglichst schnell verschwinden lässt.

 

Oft zeigt sich jedoch, dass Veränderung weniger mit einer einzelnen Methode zu tun hat als mit einem besseren Verständnis der eigenen Reaktion.

 

Im Laufe meiner Arbeit mit Fremdsprachenangst haben sich einige Aspekte immer wieder als hilfreich erwiesen.

1. Die eigenen Gedanken wahrnehmen

Wenn Menschen Angst vor Englischsituationen haben, laufen oft bestimmte Gedanken im Hintergrund mit.

 

Zum Beispiel:

  • Ich werde mich blamieren.
  • Andere werden mich beurteilen.
  • Ich darf keine Fehler machen.
  • Alle anderen können das besser.

Solche Gedanken wirken oft selbstverständlich.

 

Erst wenn wir beginnen, sie bewusst wahrzunehmen, entsteht die Möglichkeit, einen Schritt zurückzutreten und sie genauer zu betrachten.

2. Die eigene Erfahrung erforschen

Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf dieselbe Situation.

 

Deshalb interessiert mich häufig weniger die Sprache selbst als die Frage:

 

Was geschieht eigentlich in Ihnen, wenn Sie Englisch sprechen sollen?

 

Manche Menschen erleben Scham.

 

Andere Druck.

 

Wieder andere spüren vor allem Anspannung oder Selbstzweifel.

 

Je genauer wir verstehen, was tatsächlich geschieht, desto leichter wird es oft, angemessen damit umzugehen.

3. Raum für andere Perspektiven schaffen

Viele Menschen tragen sehr feste Vorstellungen darüber mit sich herum, was beim Englisch sprechen passieren wird.

 

Vielleicht werden sie negativ bewertet.

 

Vielleicht wirken sie inkompetent.

 

Vielleicht reichen ihre Kenntnisse nicht aus.

 

Manchmal hilft es, diese Annahmen nicht sofort zu ersetzen, sondern zunächst vorsichtig zu hinterfragen.

Ist das tatsächlich so?

 

Gibt es vielleicht noch andere Möglichkeiten, die Situation zu betrachten?

 

Oft entsteht bereits dadurch etwas mehr Beweglichkeit im Denken.

4. Neue Erfahrungen zulassen

Verstehen allein reicht nicht immer aus.

 

Veränderung entsteht häufig auch dadurch, dass wir neue Erfahrungen machen.

 

Vielleicht sprechen Sie trotz Unsicherheit Englisch.

 

Vielleicht halten Sie die Präsentation trotzdem.

 

Vielleicht suchen Sie nach einem Wort und stellen fest, dass nichts Schlimmes passiert.

 

Solche Erfahrungen können mit der Zeit dazu beitragen, dass die Angst ihren festen Griff verliert.

Es gibt nicht den einen Weg

Menschen unterscheiden sich darin, was ihnen hilft.

 

Manche profitieren von praktischer Übung.

 

Andere von Gesprächen.

 

Wieder andere davon, die eigene innere Reaktion besser zu verstehen.

 

Deshalb geht es aus meiner Sicht weniger darum, die richtige Methode zu finden.

 

Sondern darum, herauszufinden, was Ihnen hilft, sich in englischen Situationen etwas sicherer, freier und wohler zu fühlen.

 

Oft beginnt dieser Prozess nicht mit einer Lösung.

 

Sondern mit einem genaueren Hinsehen.


Wenn Sie mehr über die möglichen Hintergründe von Englischangst erfahren möchten, finden Sie hier weitere Informationen: