· 

Angst, beim Englisch sprechen ungebildet zu wirken: 3 Tipps

"Mein Englisch wirkt ungebildet!" - Wenn Sie diesen Satz schon einmal gedacht haben, dann lesen Sie hier 3 Tipps, wie Sie diese störenden Gedanken überwinden können:

Problem: Gutes Englisch wird mit guter Bildung gleichgesetzt

Das ist das Problem: Gutes Englisch ist fast schon zu einem Statussymbol geworden. Und darunter leiden viele Menschen, denn Englisch beherrschen und Englisch sprechen sind zwei unterschiedliche Dinge. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die aus lauter Nervosität nicht ins fließende Sprechen kommen, dann machen Sie sich folgendes klar: Bildung ist eine Anhäufung von kulturellen Werten - nichts weiter. Bildung ist im Grunde dasselbe wie Reichtum - manche haben das Glück, reich zu sein und andere nicht. Es sagt jedoch nichts über den Menschen, seinen Charakter und sein Wesen aus. Wenn Sie damit beginnen, bei Menschen statt auf die Bildung auf deren Loyalität, deren Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zu schauen, dann werden Sie selbst auch nicht so viel Angst vor der Bewertung 'ungebildet' haben müssen. Ein Mensch, der einen anderen als ungebildet bezeichnet, ist im Grunde selbst nicht gebildet. Ein wirklich gebildeter Mensch ist positiv und offen und er weiß, dass ein stockendes Englisch nichts über den Menschen aussagt, der vor ihm sitzt.

Vergessen Sie das Wort Bildung

Streichen Sie das Wort Bildung aus Ihrem Vokabular. Und vermeiden Sie es auch beim Nachdenken, denn es ist ein Wort, dass Ihnen nicht guttut. Wenn Sie sich schon beim Englisch sprechen unbedingt selbst kritisieren müssen, dann verwenden Sie Sätze wie "Ich lerne", "Mein Englisch wird von Tag zu Tag besser" oder "Ich bin auf dem Weg". Das Wort Bildung ist im Grunde nicht mehr zeitgemäß. Man kann heute so viel in so kurzer Zeit lernen und es kommt mittlerweile mehr auf emotionale Kompetenzen als auf Wissen an, um im Beruf voranzukommen. Natürlich ist es schön, eine Fremdsprache fließend und souverän zu beherrschen. Aber das kommt mit der Zeit automatisch. Menschen, die fließend Englisch sprechen, hatten einfach mehr Gelegenheit zum Üben als Sie - mehr nicht.

Gutes Englisch ist nicht statisch

Eine Sprache ist stark mit unseren Gefühlen verbunden - das bedeutet, dass man z.B. sprachliche Aussetzer haben kann, wenn man sich ärgert oder andere starke Emotionen empfindet. Gutes Englisch ist in erster Linie eine Sache der inneren Mitte und des Selbstvertrauens. Und natürlich der Übung! Aber vergessen Sie nie, dass ein stockendes Englisch weniger auf einen Mangel an Bildung, als auf einen Mangel an Selbstvertrauen hinweist. Und einen Selbstvertrauensmangel kann man beheben! Man kann daran arbeiten, auch mit der Hilfe eines Experten, der einem helfen kann, sich selbst und seine Gefühle besser zu verstehen. Menschen, die fließend und selbstbewusst Englisch sprechen, haben somit entweder sehr viel Sprechpraxis (zum Beispiel durch einen Auslandsaufenthalt) oder sie haben ein sehr gut entwickeltes Selbstbewusstsein. Im Übrigen muss das eigene Englisch nicht perfekt sein, um selbstbewusst zu wirken. Mehr noch: Wenn Sie an Ihrem Selbstbewusstsein arbeiten, wird dadurch oft das Englisch automatisch fließender und souveräner. 

Haben Sie starke Hemmungen, Englisch zu reden?

Manchmal kann sich dahinter ein psychisches Problem verbergen, z.B. mangelndes Selbstvertrauen oder soziale Ängste. Ich bin Natalie Marby und ich arbeite therapeutisch (auch online) mit Menschen, die starke Angst beim Englisch sprechen verspüren. Mehr Informationen darüber finden Sie hier: Therapie bei Fremdsprachenangst

Zum Weiterlesen:

Blog abonnieren:

Schreiben Sie mir einfach eine kurze Nachricht mit dem Stichwort "Blogabo" - herzlichen Dank für Ihr Interesse!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0