Englisch Coaching vom Arbeitgeber finanzieren lassen - so klappts!

Ihr Job wird zunehmend internationaler, Sie bekommen immer häufiger englische Anrufe oder Emails und haben vermehrt mit ausländischen Kollegen zu tun. Was viele Angestellte übersehen: Durch mehr Englisch ändert sich auch der Job ...

... in gewisser Hinsicht, denn die Anforderungen werden dadurch höher.

 

Indem Sie auf Englisch professionell kommunizieren, erhöhen Sie die Professionalität und Leistungsfähigkeit Ihres Unternehmens. Deshalb sind die meisten Unternehmen auch gerne bereit, ein Englisch Coaching finanziell zu unterstützen. Problem ist, dass die meisten Angestellten sich nicht trauen, danach zu fragen, da sie denken, dass Englisch sozusagen als erworbene Fähigkeit in das Unternehmen mit reingebracht werden muss. Sie sehen die Bringschuld ausschließlich bei sich selbst. Ich halte das für falsch und möchte Sie ermutigen, es einmal zu probieren. Viele meiner Kunden haben mit den folgenden Tipps überrascht festgestellt, wie einfach es ist, vom Arbeitgeber finanzielle Unterstützung für einen privaten Englischkurs zu bekommen.

 

1. Wo brauchen Sie Englisch?

Fassen Sie zusammen, wo und wie Sie Englisch im Job brauchen. Einige Vorschläge dazu sind: Telefon, Emails, Meetings, internationale Teamarbeit, Verträge, Dienstreisen, Präsentationen, Reklamationen, Messen, Telefonkonferenzen, Betreuung ausländischer Besucher, Umgang mit ausländischen Kollegen. Machen Sie deutlich, dass Sie sich auf zukünftige internationale Entwicklungen (die heute jedes Unternehmen betreffen) vorbereiten wollen.

2. Welchen Stellenwert hat Englisch für Ihren Job?

Wie wichtig ist es für Ihren Arbeitgeber, dass Sie auf Englisch kommunizieren? Und zwar nicht nur "mehr recht als schlecht", sondern professionell, souverän, kreativ und sozial? Sie können zum Beispiel argumentieren, dass Sie Ihre Englisch-Fähigkeiten verbessern wollen, um NOCH besser im Team arbeiten zu können, den Kunden NOCH zufriedener zu machen oder das Unternehmen NOCH besser nach außen darzustellen. Ihr Chef wird Ihnen sehr schnell zustimmen, dass besseres Englisch auch eine bessere Performance und damit auch einen Mehrwert für das Unternehmen bedeutet.

3. Heben Sie Ihre Eigeninitiative hervor

Informieren Sie Ihren Chef, dass Sie auf eigene Initiative einen privaten Englisch Coach gesucht haben und zeigen Sie ihm ein schriftliches Angebot (das kann z.B. der Ausdruck meiner "Kosten"-Webseite sein). Die meisten Chefs sind froh, wenn ein Mitarbeiter selbst aktiv wird und sich einen Anbieter sucht, denn dadurch haben sie weniger Arbeit.

4. Erklären Sie, warum Sie ein privates Coaching wollen

Viele Firmen arbeiten mit Sprachschulen, die Gruppenkurse anbieten, zusammen, weil Business-to-Business einfacher ist. Erklären Sie, warum Sie einen privaten Coach für besser halten: Z.B. können Sie argumentieren, dass Sie in einer Gruppe nicht zielgerecht lernen können oder Sie geben einfach offen zu, dass Sie sich in einer Gruppe unsicher fühlen. Die meisten Chefs verstehen das sehr gut. (Falls Sie noch Argumente brauchen, werden Sie vielleicht hier fündig: Fünf gute Gründe für mein Englisch Coaching)

5. Fragen Sie nach einer Teilfinanzierung

Wenn die Kosten das Budget übersteigen, sind viele Firmen oft bereit, einen Teil der Kosten zu übernehmen.

6. Überwinden Sie Ihre Angst, zu fragen

Es gibt keinen Grund dafür, im Gegenteil: Sie können mit so einer Anfrage nur gewinnen. Jeder Chef wird positiv über Sie denken, denn Sie zeigen Eigeninitiative, Sie wollen ihre Leistung verbessern, Sie denken mit und an die Zukunft, Sie sind bereit, Ihre Freizeit in eine Fortbildung zu investieren. Machen Sie deutlich, dass Sie in jedem Fall vorhaben, Ihr Englisch zu verbessern - mit oder ohne Unterstützung Ihres Arbeitgebers.

 

Mit diesen 6 Tipps klappt es ganz bestimmt - ich drücke Ihnen die Daumen!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0