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7 typische Anzeichen einer Fremdsprachen Phobie

Sind Sie unsicher, ob Ihr Englisch Problem vielleicht einfach nur auf "Faulheit", mangelnder Sprechpraxis  oder doch auf einem seelischen Problem beruht? Hier sind 7 typische Merkmale einer Fremdsprachen Angst:

Die 7 typischen Merkmale einer Fremdsprachen Angst:

  1. Wunsch, die Sprache komplett zu vermeiden
  2. Angst- oder Panikgefühle, wenn die Sprache gesprochen werden soll
  3. Schamgefühl, wenn die Sprache vor Kollegen, Freunden oder sogar vor dem Partner gesprochen werden soll
  4. Komplette Leere im Kopf ('Blackout') während eines Gesprächs
  5. Körperliche Symptome: Schwitzen, Engegefühl in der Brust, Hals schnürt sich zu, flaues Gefühl im Magen, Schwindel, Zittern, Übelkeit, Herzrasen, Sprechschwierigkeiten, Atembeschwerden, Gedankenrasen, Benommenheit
  6. Ständiges Gedankenkreisen um die nächste englische Präsentation oder das nächste englische Gespräch, verbunden mit Schlafschwierigkeiten und übergroßer Nervosität
  7. Starke Selbstzweifel und Selbstabwertung in Bezug auf Englisch ("Ich bin zu dumm, um Englisch zu sprechen")

Wunsch, die Sprache komplett zu vermeiden:

Betroffene sind sehr erfinderisch, was diesen Punkt angeht. Oft schaffen sie es, jahrelang ihre Angst vor Arbeitskollegen oder dem Freundeskreis zu verbergen. Viele Menschen, die mich kontaktieren, haben sich eine ausgeklügelte Vermeidungsstrategie zurechtgelegt, die sie jedoch sehr oft beruflich und privat am Weiterkommen hindert.

Angst- oder Panikgefühle beim Sprechen:

Dieser Aspekt ist für Betroffene am schlimmsten: Sobald sie Englisch sprechen, überkommt sie eine Angstwelle oder sogar Panik, die sie glauben, nicht steuern zu können und von der sie sich komplett überwältigt fühlen. Wenn diese Gefühle während einer Präsentation oder eines Meetings eintreten, kommt der Druck hinzu, weiterhin funktionieren zu müssen - eine schier nicht zu bewältigende Aufgabe, die die Angst sogar noch verstärkt und einen Teufelskreis beginnen lässt, wenn man sich keine professionelle Hilfe sucht.

Schamgefühl

'Sich schämen' ist ein sehr häufiges Symptom bei Englischangst, denn 'jeder spricht ja Englisch', es gehört quasi zum guten Ton dazu. Wir schämen uns psychologisch gesehen immer dann, wenn wir die Erwartungen der anderen nicht erfüllen. In vielen Firmen wird von den Mitarbeitern erwartet, dass sie sich fließend und locker auf Englisch unterhalten können und sich dabei auch gut verkaufen können. Auch im privaten Umfeld, zum Beispiel auf Parties, wird oft ganz selbstverständlich erwartet, dass jeder sofort in ein englisches Gespräch einsteigen kann. Dieser Erwartungsdruck, verbunden mit einem tiefen Gefühl des Versagens, lässt bei Betroffenen Scham entstehen, unter der sie extrem leiden.

Leere im Kopf

Das Phänomen der Leere im Kopf ist für viele Betroffene sehr beängstigend, weil sie in dem Moment jede Kontrolle verlieren. Die meisten Menschen, die an einer Fremdsprachen Phobie leiden, würden alles dafür tun, dass diese Phobie unerkannt bleibt. Sie wollen auf keinen Fall Aufmerksamkeit erregen - leider schafft die Leere im Kopf dann in dem Moment das genaue Gegenteil und deswegen ist dieses typische Merkmal so angsteinflößend.

Körperliche Symptome

Die körperlichen Symptome einer Fremdsprachen Phobie sind die gleichen Symptome wie bei einer Flugangst. Der Körper reagiert auf eine Situation, die bedrohlich ist, mit starken Stresssymptomen. Der Körper muss in eine Therapie gegen Fremdsprachenangst immer mit einbezogen werden, damit die Angst überwunden werden kann. Ich nutze hierfür achtsamkeitsbasierte Methoden, die helfen, den Körper bereits vor einer englischsprachigen Situation zu entspannen.

Ständiges GEdankenkreisen

Das unablässige Grübeln über das Thema Englisch, verbunden mit Sorgen, worst-case Szenarien und negativen Gedankenspiralen ist typisch für Fremdsprachen Angst. Diese Gedanken sind automatisch, Betroffene haben wenig bis gar keine Kontrolle darüber. In einer Therapie kann man lernen, die kreisenden Gedanken zu stoppen, um dadurch die negativen Emotionen ebenfalls zu stoppen. Emotionen werden durch Gedanken verursacht und Kontrolle über das, was man denkt, schafft Kontrolle über das, was man fühlt. Oft sind es Interpretationen und Glaubenssätze, die negative Gedanken erschaffen, die dann zu negativen Gefühlen führen. Die kognitive Therapie bietet hierfür viele Methoden an, um solche Interpretationen und Glaubenssätze zu entkräften, damit Betroffene sich beim Englisch sprechen besser fühlen können.

Starke Selbstzweifel und Selbstabwertung

Dies ist der größte Sabotage Faktor beim Sprechen einer Fremdsprache, denn wenn wir uns selbst kritisieren oder sogar regelrecht niedermachen, dann ist das Sprechen einer fremden Sprache schier unmöglich. Der Grund hierfür ist, dass das Sprechen einer Fremdsprache eine kreative Tätigkeit ist, und Kreativität wird durch Selbstkritik sofort blockiert. Es können einem dann keine Vokabeln mehr einfallen. Die Entwicklung von Selbstliebe und Selbstakzeptanz, verbunden mit Wertschätzung und Fürsorge für sich selbst sind feste Bestandteile jeder Therapie gegen Fremdsprachenangst.

Leiden auch Sie unter einer starken Angst, Englisch zu sprechen?

Erkennen Sie sich in einem oder mehreren der oben genannten Punkte wieder? Ich biete eine spezielle Therapie gegen die Angst vor dem Englisch reden an, weitere Informationen finden Sie hier: Natalie Marby Therapie bei Fremdsprachenangst

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